Weihejubiläum Diether Hofmacher am 13.12.2020

 

Foto (jhm): von links nach rechts: Marianne Meier, Thomas Hollinger, Diether Hofmacher, Slawomir Gluchowski, Franz Heim, Florian Leppert

 

40 Jahre Verkündigung in der Wüste des Lebens

Dankgottesdienst anlässlich des 40‐jährigen Weihejubiläums von Diakon Diether Hofmacher

(jhm) Was haben Johannes der Täufer und ein Diakon mit Zivilberuf gemeinsam? Dieser Frage stellte sich Festprediger Diakon Franz Heim in seiner Predigt anlässlich des feierlichen Dankgottesdienstes zum 40jährigen Weihejubiläum von Diakon Diether Hofmacher am dritten Adventssonntag in der St. Nikolauskirche in Nassenfels. Pandemiebedingt konnte der Festgottesdienst nur mit wenigen Geistlichen und Gläubigen aber nicht minder festlich begangen werden. Diether Hofmacher wurde am 13. Dezember 1980 von Erzbischof Joachim Degenhardt im Dom zu Paderborn zum Ständigen Diakon geweiht und – so Diakon Heim – anschließend wie Johannes der Täufer in die Wüste des Lebens geschickt, zu Alten und Kranken, in seinen Zivilberuf als Gymnasiallehrer, in die Pfarr‐ und Kurseelsorge. Nach seiner Versetzung in den Ruhestand zog es Hofmacher mit seiner Frau 1999 nach Nassenfels zu seiner Tochter. Auch als Ruheständler unterstützte er in den Folgejahren die Seelsorgearbeit durch Predigtdienst, Krankenseelsorge sowie zahlreiche Taufen, Trauungen (darunter die seiner Tochter) und Beerdigungen. Für seinen unermüdlichen Dienst in der Nachfolge Christi dankte ihm die Pfarrei mit Pfarrer Slawomir Gluchowski und Pfarrvikar Florian Leppert sowie die politische Gemeinde Nassenfels im Anschluss an den Gottesdienst sehr herzlich. Da Hofmachers Vorliebe für die barocke Kirche samt der vielen Engel bekannt ist, erhielt er von der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Marianne Meier ein Gemälde der Kirche von Nassenfels mit ihrem Patron St. Nikolaus. Bürgermeister Thomas Hollinger dankte Hofmacher ebenfalls für seinen ehrenamtlichen Dienst, nicht ohne dabei erleichtert festzustellen, dass er vor über 20 Jahren zwar ins Moor zog, dort aber gottlob nicht versunken sei.